Handauflegen mit Pferden
- Jutta Scharrenbroich

- vor 1 Tag
- 2 Min. Lesezeit
... wenn Berührung Verbindung schafft

Pferde begleiten Menschen seit jeher als sensible und aufmerksame Weggefährten. Sie nehmen unsere Stimmung wahr, reagieren auf unsere Körpersprache und begegnen uns oft auf eine sehr unmittelbare Weise.
In der Begegnung mit einem Pferd kann ein Raum entstehen, in dem nicht nur das Tier wahrgenommen wird, sondern auch der Mensch mit allem, was ihn bewegt.
Es ist eine Form von Lebenspflege und Zuwendung, bei der das Pferd nicht „behandelt“ wird und auch nicht darauf reduziert wird, der Spiegel des Menschen oder gar ein Co-Therapeut zu sein. Das Pferd ist ein eigenständiges Wesen und Teil dieser gemeinsamen Begegnung. Es geht darum, wahrzunehmen, was ist.
Beim Handauflegen mit Pferden
geht es um Begegnung, Wahrnehmung und Verbindung – zwischen Ihnen, Ihrem Pferd und mir als Begleiterin.
Vor der eigentlichen Begegnung steht das Gespräch. Sie erzählen mir, was Sie zu mir führt, was Sie wahrnehmen und was Sie beschäftigt. Besonders in Zeiten von Veränderung, Abschied oder Unsicherheit kann ein Pferd ein wichtiger Begleiter sein. Manchmal zeigt auch das Tier, dass es Veränderungen in seinem Umfeld wahrnimmt – durch ein anderes Verhalten oder körperliche Signale.
In diesem ersten Gespräch, das telefonisch stattfinden kann, geben Sie mir einige Basisinformationen, beispielsweise über Alter, Haltung, Vorgeschichte und besondere Themen Ihres Pferdes, die für die Begegnung wichtig sein können.
Diese gemeinsame Begegnung findet dort statt, wo Ihr Pferd sich wohlfühlt – im Stall, am Putzplatz, auf dem Paddock oder auf der Weide. Voraussetzung ist eine möglichst ruhige Atmosphäre.
Durch ruhige Berührung und bewusstes Wahrnehmen kann ein Raum von Stille und Verbindung entstehen. Dabei darf Ihr Pferd selbst entscheiden, wie viel Nähe es zulässt und was in diesem Moment für es stimmig ist.
Manchmal ergeben sich aus dieser Begegnung neue Impulse für den Umgang miteinander – für mehr Verständnis, Ruhe und ein bewussteres Miteinander von Mensch und Pferd.
Nach der Begegnung schauen wir gemeinsam, ob weitere Termine sinnvoll sein können.
Hinweis
Dieser Beitrag dient der Information und Anregung zur Selbstfürsorge. Er ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung. Bei bestehenden Erkrankungen oder Unsicherheiten besprechen Sie Veränderungen bitte mit d
er behandelnden Fachperson.
Wenn Sie sich für weitere Impulse zur Lebenspflege und Selbstfürsorge interessieren, lade ich Sie herzlich ein, meine monatliche Infopost für Lebens- und Gesundheitspflege zu abonnieren.


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